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Ihr PC lädt ewig um einen neuen Tab zu laden? Spiele lassen sich nicht mehr vernünftig spielen, weil es dauernd hängt? Eine einfache Datei zu öffnen, führt Ihren Rechner an seine Grenzen?
Mit unseren 13 Tipps können Sie Ihren PC wieder schnell machen – für mehr Spaß am Surfen, Spielen und effektiveres Arbeiten.
Sie arbeiten mit Windows 10? Dann hilft Ihnen unser Beitrag Windows 10 schneller machen weiter.

Warum ist mein PC so langsam?

Warum Ihr PC so langsam ist, kann viele verschiedene Ursachen haben.
Neben veralteter Hardware, überfrachtetem Autostart oder überladener Festplatte und zu viel Software kann es auch einfach daran liegen, dass Sie schon länger nicht mehr Ihren PC heruntergefahren haben.
Wird dieser immer nur in den Energiesparmodus gesetzt, können sich Programme etc. verlangsamen und das Arbeiten am PC zur Qual machen.
Erfahren Sie im nächsten Abschnitt, wie Sie Störquellen ausmerzen und Ihren PC beschleunigen.

13 Tipps, die Ihren PC beschleunigen – ganz ohne Tools und Programme

1) Rechner entstauben

Staub gehört zum Leben dazu. PCs kann er jedoch leider wirkungsvoll verlangsamen. Besonders gerne setzt er sich im Lüfter an. Dieser ist aber “lebensnotwendig” für den PC.
Nur wenn dieser ausreichend gekühlt wird, kann er nicht überhitzen und wie gewohnt weiterarbeiten.
Entfernen Sie mit Wattestäbchen, feiner Bürste oder noch besser mit einem Druckluftkompressor vorsichtig den Staub.

2) Die üblichen Verdächtigen: Papierkorb, Desktop & Download-Ordner

Sie kennen das – im Papierkorb, dem Desktop und dem Download-Ordner sammeln sich die Dateien an. Schnell sind Dateien heruntergeladen, gelöscht oder landen zur weiteren Verarbeitung auf dem Desktop. Aussortieren kostet ja auch wertvolle Zeit.
Sammeln sich zu viele Dateien an, kann das die Leistung Ihres PC beeinträchtigen.
Leeren Sie regelmäßig den Papierkorb und sortieren Sie Dateien um.
Setzen Sie sich dazu am besten einen Tag in der Woche, an dem Sie diese Aufgabe angehen wollen.

3) Mit Updates das System auf Trab bringen

Die lästigen Updates – völlig überflüssig, wenn man derzeit gerade zufrieden ist mit den Funktionen der Programme, oder?
Auch wenn es schwer fällt – updaten Sie regelmäßig Ihr Betriebssystem und Anwendungen. Diese können Ihren PC durchaus beschleunigen, da die Updates im besten Fall Hardware und Software durch neuere Technologien optimal aufeinander abstimmen.
Je nach PC stellt Ihr Betriebssystem oder die Anwendungen die Updates automatisch zur Verfügung oder Sie finden diese auf deren Websites.

4) Autostart entmüllen

Bereits beim Hochfahren kann es sein, dass Ihr PC langsamer wird. Hängen zu viele Programme im Autostart – bzw. werden diese gleich beim Hochfahren gestartet – kostet das Ihren Rechner viel Energie und entschleunigt ihn.
Die meisten Programme können Sie auch erst öffnen, wenn Sie diese auch nutzen möchten. Im Taskmanager können Sie unter Windows den Autostart anpassen und unter IOS unter Systemeinstellungen → Benutzer & Gruppen → Anmeldeobjekte mit Minus/Plus Programme entfernen oder hinzufügen.
Systemrelevante Programme, wie beispielsweise den Treiber für die Grafikkarte oder die Soundkarte, sollten Sie in jedem Fall aktiv lassen.

5) Aufräumen: Temporäre Dateien entfernen

Wie ihr Name schon sagt, sollten temporäre Dateien auch nur temporär existieren und nicht Ihren PC zumüllen und so verlangsamen.
Stürzt ein Programm ab oder will die Dateien für den Cache nutzen, sammeln sich die Dateien an.
Unter Windows können Sie im Explorer nach %temp% suchen oder den Temp Ordner öffnen und die Dateien nach sorgfältigem Prüfen entfernen.
Unter IOS finde Sie die temporären Dateien im Finder unter /Library/Caches.

6) BIOS Einstellungen anpassen

Das BIOS – Software auf dem Mainboard Ihres Rechners – sorgt dafür, dass die Hardware funktioniert und fehlerfrei mit anderen Komponenten zusammenarbeitet.
Über ein Menü können Sie die Einstellungen des BIOS einsehen und anpassen.
Selbst kleinste Anpassungen können Ihren PC schneller machen.
Wie Sie das BIOS anpassen können, erfahren Sie in unserem Beitrag BIOS Einstellungen.
Informieren Sie sich vorab auf der Seite Ihres Mainboardherstellers welche Optimierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

7) Task Manager zurate ziehen

Wenn Ihr PC langsam ist, lohnt es sich in jedem Fall den Task Manager zu checken.
Dieser zeigt Ihnen die laufenden Programme an und wie viel Prozessorleistung (CPU-Auslastung) diese ziehen.
Betroffene Programme sollten Sie beenden und wenn benötigt, neu starten.

8) Festplatte defragmentieren

Programme installieren, neue Dateien anlegen, Dokumente speichern, Programme löschen, Dateien löschen, Dokumente löschen. Man könnte meinen, solches Aufräumen hinterlässt auf Ihrem Rechner eine nahtlose Ordnung.
Tatsächlich ist es aber nicht so, dass sich auf den durch Löschung frei gewordenen Plätzen brav die neuen Dateien einfinden. Stattdessen entstehen auf Ihrem System Lücken, die wertvollen Speicherplatz kosten und Ihren Rechner langsamer machen können.
Für einen frischen Start sorgen Sie, indem Sie Ihre Festplatte defragmentieren.
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Festplatte unter Windows defragmentieren.

9) Hardware: Arbeitsspeicher aufrüsten

Je nachdem wie Sie Ihren PC nutzen, lohnt es sich Ihren Arbeitsspeicher aufzurüsten. Dazu ist es noch eine günstige und effektive Methode Ihren PC zu beschleunigen.
Nutzen Sie Ihren Rechner lediglich zum Arbeiten mit kleinen Dateien, Office Anwendungen oder zum Surfen reicht ein kleinerer Speicher in der Regel aus.
Bearbeiten Sie jedoch große Dateien oder spielen aufwendig gestaltete Spiele, haben Sie wahrscheinlich das ein oder andere Mal schon warten müssen oder geflucht, weil das Spiel festhing.
Ihr Rechner hat bereits das Maximum an möglichem Arbeitsspeicher erreicht? Dann können Sie noch Ihren PC optimieren, indem Sie Ihre langsame Festplatte gegen eine schnelle SSD austauschen.

10) Neue Festplatte: SSD statt HDD

Neben einem neuem Arbeitsspeicher beschleunigt nichts so effektiv Ihren PC wie der Einbau einer SSD.
Und: Die alte Festplatte müssen Sie nicht wegschmeißen, sondern können Sie weiterhin als zusätzlichen Datenspeicher nutzen.
Wie Sie Ihre alte Festplatte gegen eine schnelle SSD austauschen, erfahren Sie in unserem Beitrag SSD einbauen.

11) Ungenutzte Programme deinstallieren

Schnell ist ein neues Programm heruntergeladen. Auf die Dateigröße wird nur geschaut wenn nur wenig Speicherplatz über ist.
Bald ist das Programm wieder vergessen und nimmt wertvollen Platz weg, der Ihren PC schlanker und schneller machen könnte.
Unter Windows können Sie unter der Systemsteuerung und bei Mac unter dem Launchpad installierte Programme einsehen und löschen.
Gehen Sie hier jedoch behutsam vor. Sie möchten keine Programme entfernen, die systemrelevant sind und dann schlimmstenfalls Ihren PC außer Betrieb setzen.
Entfernen Sie nur Ihnen bekannte Programme, die Sie schon lange oder in Zukunft nicht mehr nutzen wollen.
Löschen Sie keinesfalls einfach Ordner oder Dateien, sondern folgen Sie dem Deinstallationsprozess Ihres Betriebssystems.

12) Virenscan durchführen

Um ganz sicherzugehen, sollten Sie, wenn Ihr PC lahmt, Ihren Rechner auf Viren prüfen.
Abgesehen davon, dass Sie so oder so einen Virenschutz benötigen, damit keine Daten geklaut werden können, können Viren Ihren PC verlangsamen.

13) Betriebsystem neu installieren

Manchmal hilft – wenn Sie nicht in neue Hardware investieren möchten – nur noch ein Neustart. Indem Sie das Betriebssystem neu installieren, lassen Sie Altlasten in Form von nicht genutzten Dateien und Programmen, temporären Dateien und Ähnlichem hinter sich.
Sichern Sie sich in jedem Fall unbedingt vorher alle Dateien, die Sie weiterhin nutzen wollen. Bei einer Neuinstallation werden sämtliche Daten und Einstellungen gelöscht.
Windows 10 können Sie ohne Installations DVD zurücksetzen.
Bei einer Neuinstallation finden Sie das notwendige Betriebssystem auf der Website des entsprechenden Anbieters, z.B. Windows 10.

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